Gedichte und Texte

© BeSuCa

Kinder

Kinder, die sind eine Plage,
hört auf mich, was ich Euch sage,
seid vernünftig liebe Leut´,
weil Ihr den Schritt sonst doch bereut.

Sie schreien, quengeln, weinen, brüllen,
gehören selten zu den Stillen.
Sie können nichts alleine tun
und lassen einen niemals ruh´n;
und wenn sie was alleine machen,
dann machen sie die tollsten Sachen.
Sie räumen aus Schränken die teuersten Vasen,
holen am Kochherd sich öfter mal Blasen,
ziehen von Tischen Teller und Tassen,
versuchen ob Finger in Steckdosen passen;
sie nehmen alles,
ob eckig, ob rund,
ob Streichholz oder Stielkamm
in den Mund.
Sie versuchen,
man glaubt es kaum,
raufzuklettern am Gummibaum,
begeben sich fast täglich in Lebensgefahr,
und wäre man nicht ständig da,
um das Schlimmste zu verhindern
und ihre Schmerzen gleich zu lindern,
dann würden die meisten ohne ihr Wissen,
noch in den Windeln
ins Gras beißen müssen.
 

© Bernd Suriel Casel 15.12.1983

Rubrik - Repräsentative Begriffe:
Gesellschaft, Soziales, Humor, Freude

Keywords - Repräsentative Begriffe:
Kind, Kinder, Kinderwunsch, Kindererziehung, Eltern, Elternglück, Wunschkind, Warnung, Gefahren für Kinder

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