Wenn man zuviel Zeit
damit verbringt,
das Falsche zu tun,
wird man nie herausfinden,
was das Richtige ist.
© Bernd Suriel Casel

Lebenskrisen - Ursprung und Auswirkungen

Hartnäckige Krisen in einer Beziehung oder unverständliche, plötzliche Trennungen, haben ihren wahren Ursprung eher selten in der Beziehung selbst. Dies gilt für andere Lebensbereiche in ähnlicher Weise.

Um zum Beispiel die Zusammenhänge und die Spaltung innerhalb der Partnerschaft zu verstehen, ist ein Blick auf die persönliche Lebensgeschichte des Einzelnen sehr hilfreich und notwendig. Dort zeigen sich häufig tiefgreifende seelische Spaltungen, die jenseits aller Liebesbeziehungen, durch frühkindliche Bezugspersonen geprägt wurden. Viele Auswirkungen haben ihren Ursprung auch in früheren Generationen und traumatischen Ereignissen des eigenen Familiensystems.

Da Erinnerungen an solche Erlebnisse ganz oft fehlen, ist ein solcher Zusammenhang nicht im Blickfeld. Es ist ganz natürlich, daß wir Dinge, die wir nicht mehr erinnern, nicht mehr im Bewußtsein greifbar haben. Bei der Suche nach Problemlösungen und Antworten werden deshalb die Erfahrungen, die uns am ehesten helfen können, ganz oft außer acht gelassen.

Durch symbiotische Verstrickungen mit dem Familiensystem ist es fast unmöglich, alleine zu erkennen, welche Erfahrungen deren Auswirkungen unsere Seele erschüttern, nicht zu uns gehören. Oft binden sich Kinder schon in der Schwangerschaft an Traumagefühle der Mutter (Angst, Panik o.a.) und wachsen mit diesen Fremdgefühlen und Symptomen (Angst, Panik, Krankeitsbildern, Albträumen etc.) auf als wären es die eigenen. So beginnt die eigene Geschichte bereits traumatisch bevor sie eigentlich begonnen hat. Dies setzt sich mit verwirrenden Ereignissen in der Kindheit und traumatischen Erfahrungen oft ein Leben lang fort.

Die Suche nach späterer "Heilung" endet für viele in der Entdeckung von unklaren Familiengeheimnissen. Gute Lösungen sind hier nur möglich, wenn die frühe Spaltung im Mutterleib erkannt und die symbiotische Verstrickung mit den Traumagefühlen der Mutter aufgelöst wird. Mit dem Abstand zur Mutter schützen sich manche Erwachsene unbewußt davor, den Traumagefühlen erneut zu begegnen, die in ihrer Kindheit zur frühen Persönlichkeitsspaltung geführt haben. In Unkenntnis dieser Zusammenhänge führt im klassischen Familienstellen die "Hinführung zur Mutter oder zum Vater" deshalb für viele Aufstellende zur Verschlechterung ihrer Situation. Mit der Traumaufstellung wird das Risiko einer Retraumatisierung auf ein Minimum reduziert.

Tipp zum Umgang mit der Famile

Vertrauen Sie Ihrem Gefühl, zu bestimmten Menschen Abstand zu halten. Wenn es Ihnen zum Beispiel nach einem Besuch bei Vater, Mutter oder Großeltern schlechter geht als vorher, liegt dies nicht unbedingt am zu vielen Essen. Im Kontakt zur Familie (oder anderen Personen) werden Sie den Grund für belastende Gefühle kaum klären können wenn Sie mit ungeklärten Traumagefühlen des Familiensytems durch Symbiose verstrickt sind. Bis zur Klärung dieses Symbiosetraumas wird es Ihnen persönlich mit einem wohl dosierten Kontakt (auch telefonisch) deutlich besser gehen. Wie wichtig Ihnen die Wahrheit und Klarheit Ihrer eigenen Gefühle sind können nur Sie selbst entscheiden.

Wenn Sie mit Auswirkungen in Ihrem Leben konfrontiert sind, die Sie seelisch erschüttern, menschlich verwirren oder tief verletzt haben, möchte ich Sie einladen und ermutigen Ihr Schicksal in die Hände dieser neuen Form von Traumatherapie zu legen. Ob "Burn Out", Lebensblockaden, Depression, Albträume oder unklare Schmerzsymptomatiken - wenn Sie einen ernsten Veränderungswunsch haben, ist dies die z. Zt. direkteste Form, die ich kenne, die Verantwortung für Ihr Anliegen in die Hand zu nehmen.

Hier gelangen sie wieder zur Übersicht der Traumaaufstellung

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